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Schoko-Pekan-Cookie-Dough aus dem Raclette-Grill

Nach Fleisch, Käse und Gemüse hat dein Raclette-Abend ein Dessert verdient, das knallt. Drücke eine flache Scheibe Schoko-Cookie-Dough in dein Pfännchen, schiebe es auf die Grillstufe und innerhalb von vier Minuten hast du knusprige Ränder mit einem weichen, zart-schmelzenden Inneren. Setze eine Kugel Vanilleeis obenauf und du willst den Tisch nicht mehr loslassen. Dieses Rezept funktioniert für alle am Tisch: jedes Pfännchen an deinem Raclette-Grill wird zu einem persönlichen Dessert, ganz nach Geschmack.

Rezept

Schoko-Pekan-Cookie-Dough aus dem Raclette-Grill

Backe in wenigen Minuten ein knuspriges Schoko-Pekan-Keks im Raclette-Pfännchen und serviere es sofort mit einer Kugel Vanilleeis und Karamellsauce. Das perfekte Dessert für einen Raclette-Abend.

Gang Dessert
Küche Amerikaans
Portionen 4 personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 min
Abkühlzeit 30 min
Gesamt 49 min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Raclette-Grill mit Raclette-Pfännchen
  • Rührschüssel
  • Handmixer oder Schneebesen
  • Spatel
  • Eisportionierer

Zutaten

  • 115 g ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • 75 g hellbrauner Zucker
  • 50 g feiner Kristallzucker
  • 1 Ei (M)
  • 175 g Mehl
  • 0,5 tl Natron
  • 0,5 tl Salz
  • 80 g Zartbitterschokoladenstückchen
  • 60 g Pekannüsse, grob gehackt
  • 4 Kugeln Vanilleeis
  • 4 el Karamellsauce
  • Stück Butter zum Einfetten

Wie machst du Schoko-Pekan-Cookie-Dough im Raclette-Pfännchen?

    1. Mache den Keksteig: schlage die weiche Butter mit dem hellbraunen Zucker und dem feinen Kristallzucker in einer Rührschüssel zu einer cremigen, luftigen Masse. Füge das Ei hinzu und rühre kurz ein. Siebe das Mehl, das Natron und das Salz darüber und hebe alles zusammen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Falte anschließend die Schokoladenstückchen und die grob gehackten Pekannüsse unter. Der Teig darf etwas klebrig sein, so bleibt das Innere später schön weich und gooey.
    2. Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle den Teig mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Durch das Kühlen entwickelt sich das Aroma besser und der Teig behält beim Backen seine Form. Kalter Teig läuft nicht so schnell auseinander, wodurch du mehr Kontrolle über die Dicke deines Kekses hast.
    3. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme kleine Kugeln von etwa 30 Gramm pro Stück. Drücke jede Kugel leicht flach zu einer Scheibe von etwa 1 cm Dicke, so passt sie ins Raclette-Pfännchen und gart gleichmäßig.
    4. Schalte den Raclette-Grill auf die höchste Grillstufe und lasse die Pfännchen vollständig aufheizen. Das dauert etwa 5 Minuten. Fette jedes Pfännchen leicht mit einem kleinen Stück Butter ein, damit der Keks später gut löst – auch bei Antihaftbeschichtung. Zucker klebt nämlich immer ein wenig.
    5. Lege eine flache Teigscheibe in jedes vorgeheizte und eingefettete Pfännchen. Schiebe die Pfännchen unter das Grillelement des Raclette-Grills. Backe 3 bis 4 Minuten auf der Grillstufe. Die Ränder werden goldbraun und knusprig, das Innere bleibt weich. Prüfe nach 3 Minuten, indem du vorsichtig in die Mitte drückst: sie fühlt sich noch weich an, sieht aber nicht mehr roh aus. Nimm die Pfännchen dann heraus, denn der Teig gart auf dem heißen Pfännchen nach.
    6. Setze sofort eine Kugel Vanilleeis auf den warmen Keks, sobald die Pfännchen vom Grillelement sind. Träufle die Karamellsauce darüber und serviere die Pfännchen sofort am Tisch. Das Eis schmilzt langsam auf dem warmen Teig und genau darauf kommt es an. Lass alle ihr eigenes Pfännchen leerkratzen.

Der Unterschied zwischen einem gooey Keks und einer Enttäuschung liegt im Timing. Nimm die Pfännchen weg, sobald die Mitte noch weich wirkt: unter einem heißen Grillelement geht das Durchbacken rasant. Fette das Pfännchen nach jeder Runde erneut ein, auch bei Antihaftbeschichtung, denn Zucker klebt immer ein wenig. Du kannst den Teig problemlos einen Tag vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. So musst du beim Essen nur noch formen und backen. Kalter Teig hält seine Form besser und gibt dir mehr Kontrolle über die Dicke. Rolle die Scheiben bei Bedarf schon vor dem Abendessen und lege sie auf einen Teller, bereit zum Greifen.

Du kannst den Teig leicht an den Geschmack am Tisch anpassen. Ersetze die Pekannüsse durch Walnüsse oder getrocknete Cranberries für eine frischere Note. Verwende Vollmilchschokolade statt Zartbitter, wenn du es süßer magst. Warme Schokoladensauce funktioniert mindestens genauso gut wie Karamellsauce. Kein Vanilleeis zur Hand? Ein ordentlicher Löffel Schlagsahne oder Crème fraîche sorgt ebenfalls für ein schönes Warm-Kalt-Spiel. Der Teig lässt sich gut als kleine flache Scheiben einfrieren, getrennt durch Lagen Backpapier. So hast du immer eine Portion parat und musst sie nur im Kühlschrank auftauen, bevor du deinen Raclette-Abend startest.