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Klassische Schweizer Käsefondue

Käsefondue ist Kochen und Gemeinsamessen zugleich: man stellt einen Topf geschmolzenen Käses auf den Tisch und jeder macht den Rest selbst. Dieses Rezept folgt der klassischen Schweizer Methode mit Gruyère und Emmentaler, einem Schuss trockenen Weißwein und einer Spur Knoblauch. Die Kombination ergibt ein tiefes, nussiges Aroma, in das man Brot, Kartoffeln oder Gemüse eintaucht. Für die richtige Stimmung und das beste Ergebnis wähle gute Fondue & Gourmet Materialien, denn Keramik hält den Käse gleichmäßig warm, ohne dass er überkocht. Dieses Rezept ist für sechs Personen geeignet.

Rezept

Klassische Schweizer Käsefondue

Eine authentische Schweizer Käsefondue mit Gruyère und Emmentaler, zubereitet im Fonduetopf auf einem Brenner. Warm, gesellig und in 15 Minuten fertig.

Gang Hauptgericht
Küche Schweizerisch
Portionen 6 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Gesamt 25 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Fonduetopf (Keramik)
  • Fondue-Brenner
  • 6 Fonduegabeln
  • Käsereibe
  • Holzkelle oder Schneebesen
  • Schneidebrett
  • Messer
  • Untersetzer

Zutaten

  • 400 g Gruyère, gerieben
  • 400 g Emmentaler, gerieben
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 3 EL Kirsch (Kirschenbrand)
  • 0,5 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 2 Baguettes
  • 500 g Drillinge, gekocht
  • 200 g Blumenkohlröschen, kurz blanchiert
  • 2 Äpfel, in Spalten geschnitten

Wie macht man eine klassische Schweizer Käsefondue?

    1. Reibe den Gruyère und den Emmentaler fein. Mische sie in einer Schüssel und bestreue sie mit der Maisstärke. Schüttle kurz durch, damit die Stärke den Käse leicht ummantelt. Das sorgt dafür, dass der Käse später gleichmäßiger schmilzt und nicht klumpt.
    2. Halbiere die Knoblauchzehe und reibe die Innenfläche des Fonduetopfs gut mit dem Schnitt auf. So bekommt die Fondue eine subtile Knoblauchnote, ohne dass Stücke im Käse landen.
    3. Gieße den trockenen Weißwein in den Fonduetopf und erwärme ihn bei mittlerer Hitze auf dem Herd, bis der Wein gerade anfängt zu simmern. Füge den Zitronensaft hinzu. Die Säure von Wein und Zitrone hält den Käse geschmeidig und verhindert, dass sich das Fett absetzt.
    4. Gib den Käse portionsweise zur warmen Weinmischung und rühre jeweils mit einem Holzspatel oder Schneebesen in einer Acht-Bewegung. Warte mit der nächsten Portion, bis die vorherige vollständig geschmolzen ist. So baust du eine glatte, homogene Masse auf.
    5. Rühre den Kirsch unter die Fondue und würze mit Muskatnuss, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und ggf. einer Prise Salz. Kirsch gibt eine traditionelle Schweizer Note und verstärkt den Käsegeschmack.
    6. Stelle den Fonduetopf auf den Brenner auf den Tisch und stelle die Flamme so ein, dass der Käse leicht vor sich hin blubbert, aber nicht stark kocht. Zu viel Hitze macht die Fondue zäh und körnig.
    7. Schneide das Baguette in großzügige Stücke von etwa 3 cm. Spieße ein Brotstück mit einer Fonduegabel auf und tauche es mit einer drehenden Bewegung in den Käse. Das hilft außerdem, den Käse in Bewegung zu halten, damit er nicht am Boden kleben bleibt.
    8. Serviere die gekochten Drillinge, die Blumenkohlröschen und die Apfelspalten als Beilagen neben dem Brot. Achte darauf, dass alles Zimmertemperatur hat oder warm ist, damit die Fondue beim Eintauchen nicht zu schnell auskühlt.
    9. Lass den Topf am Ende noch etwas weiter erhitzen, bis die knusprige Käseschicht am Boden sich löst. Diese Schicht nennt sich 'la religieuse' und gilt in der Schweiz als der leckerste Teil der ganzen Fondue.

Die Temperatur ist alles bei Käsefondue. Halte die Flamme am Brenner so niedrig, dass der Käse leicht simmert, aber niemals richtig kocht. Zu hohe Hitze macht die Fondue körnig und trocken. Rühre regelmäßig in einer Acht-Bewegung, damit der Käse gleichmäßig warm bleibt und nicht am Boden anbrennt. Verwende vorzugsweise einen Keramiktopf, denn Keramik nimmt Wärme gleichmäßig auf und gibt sie langsam ab. Stelle den Topf immer auf einen Untersetzer, wenn du ihn vom Feuer nimmst, denn der Boden kann sehr heiß werden.

Du kannst die Käsekombination nach Geschmack anpassen. Ersetze einen Teil des Emmentalers durch Appenzeller für ein würzigeres Ergebnis oder verwende Comté, wenn du eine etwas cremigere Note möchtest. Kein Kirsch im Haus? Ein Schuss Cognac oder einfach etwas mehr Weißwein funktioniert gut. Wer keinen Alkohol verwenden möchte, ersetzt den Wein durch Apfelsaft mit einem zusätzlichen Esslöffel Zitronensaft und lässt den Kirsch weg. Reste der Fondue bewahrst du abgedeckt im Kühlschrank auf und verarbeitest sie am nächsten Tag als Käsesauce über Pasta oder geröstetem Gemüse.