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Gegrillter Feigenbrot-Toast mit Blauaderkäse und Pekannuss

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Dieser Toast ist eines jener Häppchen, bei denen alle am Tisch kurz aufhören zu reden. Scheiben Feigenbrot kommen auf die Grillplatte, bis sie knusprig und warm sind, dann schmilzt in den Minipfännchen eine großzügige Scheibe Gorgonzola dolce über das Brot. Süß, salzig, cremig und knusprig in jedem Biss. Am schönsten serviert man das auf einem Raclette-Grill, sodass jede Person am Tisch ihren eigenen Toast im richtigen Moment fertigstellen kann. Geeignet für vier Personen als luxuriöser Aperitif-Happen oder elegante Überleitung zwischen Hauptgang und Dessert.

Rezept

Gegrillter Feigenbrot-Toast mit Blauaderkäse und Pekannuss

Geröstetes Feigenbrot, schmelzender Gorgonzola und karamellisierte Pekannüsse. Dieser Snack überspringt gerne die Grenze zwischen Aperitif und Dessert.

Gang Aperitif / Amuse
Küche Französisch inspiriert
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 Min.
Gesamt 16 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Raclette-Grill mit Grillplatte und Minipfännchen
  • Kleine Bratpfanne
  • Schneidebrett
  • Brotmesser
  • Backpapier
  • Holzlöffel oder Spatel

Zutaten

  • 8 Scheiben Feigenbrot oder Rosinenbrot (ca. 1 cm dick)
  • 150 g Gorgonzola dolce oder Roquefort
  • 80 g Pekannüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • 10 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Zweige frischer Thymian

Wie bereitet man gegrillten Feigenbrot-Toast mit Blauaderkäse und Pekannuss zu?

  1. Pekannüsse in eine kleine Bratpfanne bei mittlerer Hitze (Stufe 6 von 9 auf einem Elektroherd) geben. Butter und braunen Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren 2–3 Minuten erhitzen, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist und die Nüsse eine glänzende Karamellschicht haben. Anschließend auf ein Stück Backpapier legen und auskühlen lassen. Sobald sie abgekühlt sind, grob hacken, damit sie beim Servieren nicht in einem Klumpen auf dem Toast liegen.
  2. Das Feigenbrot in Scheiben von etwa 1 cm Dicke schneiden. Kleine, kompakte Scheiben eignen sich am besten, da sie stabil auf der Grillplatte liegen und gleichmäßig rösten, ohne durchzuhängen.
  3. Die Grillplatte des Raclette-Grills auf die höchste Stufe vorheizen und 3–4 Minuten warten, bis sie wirklich heiß ist. Eine gut vorgeheizte Platte sorgt für direkte Grillstreifen und verhindert, dass das Brot kleben bleibt oder weich wird.
  4. Die Brotscheiben beidseitig leicht mit einem dünnen Film Olivenöl bestreichen. Auf die heiße Grillplatte legen und 60–90 Sekunden pro Seite rösten. Ziel ist eine knusprige Außenseite mit leichten Grillstreifen, während das Innere noch etwas weich bleibt, damit der Käse später gut haftet.
  5. Die gerösteten Scheiben in die Minipfännchen des Raclette-Grills legen. Auf jede Scheibe eine großzügige Scheibe Gorgonzola dolce oder Roquefort von etwa 15–20 g legen. Nicht geizen: Der Käse sollte wirklich über das Brot fließen können für das beste Ergebnis.
  6. Die Minipfännchen auf das vorgeheizte Plateau des Raclette-Grills bei mittlerer Stufe stellen. Den Blauaderkäse 60–90 Sekunden schmelzen lassen, bis er anfängt zu blubbern und sanft über das Brot fließt. Gut beobachten, denn Gorgonzola schmilzt schnell und sollte geschmolzen, aber nicht verbrannt sein.
  7. Die Pfännchen vom Plateau nehmen und sofort die gehackten karamellisierten Pekannüsse über den schmelzenden Käse streuen. Die Wärme des Käses sorgt dafür, dass die Nüsse leicht einsinken und gut haften.
  8. Ein paar Blättchen frischen Thymian von den Zweigen zupfen und über den Toast streuen. Thymian durchschneidet die Reichhaltigkeit des Käses und gibt dem Ganzen eine würzige Frische. Sofort servieren, denn dieser Toast ist am besten heiß und schmelzend.

Der Schlüssel zu einem guten Schmelz liegt in der Wahl des Käses. Gorgonzola dolce ist weicher und cremiger als gewöhnlicher Gorgonzola und schmilzt gleichmäßiger über dem Brot. Roquefort liefert einen schärferen, salzigeren Geschmack und passt besser zu denen, die ein ausgeprägtes Käseprofil mögen. Den Käse bei Zimmertemperatur kaufen: Kalter Käse schmilzt langsamer und ungleichmäßig. Den Käse also mindestens 20 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Bei den Pekannüssen gilt: die Karamellisierung ruhig bei mittlerer Hitze durchführen, denn bei zu hoher Hitze verbrennt der Zucker schnell und wird bitter statt süß.

Kein Feigenbrot zu finden? Dann Walnussbrot oder Rosinenbrot als Alternative verwenden. Die süß-fruchtige Basis ist es, die dieses Häppchen so gut mit dem Blauaderkäse harmonieren lässt. Bei den Nüssen können Pekannüsse auch durch Walnüsse ersetzt werden, die geschmacklich besonders gut zu Roquefort passen. Wer noch eine zusätzliche Geschmacksnote möchte, träufelt kurz vor dem Servieren etwas flüssigen Honig über den Toast. Das verstärkt die Süß-Salz-Balance noch einmal. Dieses Häppchen funktioniert auch hervorragend als stimmungsvoller Abschluss einer Käseplatte, schön platziert zwischen Hauptgericht und Dessert.