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Asiatische Steakwürfel mit Sesam und Soja-Glasur

Gourmetten muss nicht langweilig sein. Mit diesen asiatischen Steakwürfeln servierst du etwas, worüber sich alle am Tisch freuen. Kleine Würfel vom Rinderfilet, kurz in einer Marinade aus Sojasauce, ketjap manis, Ingwer und Sesamöl gewendet und dann blitzschnell auf der heißen Grillplatte scharf angebraten. Die Außenseite färbt sich, das Innere bleibt rosa. Genau so schnell und genau so lecker wie es sein soll. Verwende dafür einen Raclette-Grill, damit jeder am Tisch sein eigenes Tempo bestimmen kann und niemand warten muss.

Rezept

Asiatische Steakwürfel mit Sesam und Soja-Glasur

Saftige Würfel vom Rinderfilet in einer Ingwer-Soja-Glasur, in nicht mal zwei Minuten auf der heißen Grillplatte des Raclette-Grills angebraten. Ein Gericht, das jeder am Tisch nach Wunsch selbst zubereitet.

Gang Hauptgericht
Küche Asiatisch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min
Gesamt 32 Min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Raclette-Grill mit Grillplatte
  • Rührschüssel
  • Kleine Bratpfanne
  • Küchenpapier
  • Reibe
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Zange oder Gabel

Zutaten

  • 600 g Rinderfilet oder Hüftsteak, in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL ketjap manis
  • 1 TL frischer Ingwer, fein gerieben
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL weißer Sesam
  • 3 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 150 g Mungobohnensprossen oder Mini-Zuckerschoten

Wie machst du Asiatische Steakwürfel mit Sesam und Soja-Glasur?

    1. Röste die Sesamsamen trocken in einer kleinen Bratpfanne bei mittlerer Hitze, etwa 2 Minuten, bis sie hellgolden sind und zu duften beginnen. Schüttle die Pfanne zwischendurch, damit sie nicht anbrennen. Beiseitestellen in einer kleinen Schale.
    2. Vermische in einer Schüssel die Sojasauce, ketjap manis, frisch geriebenen Ingwer und Sesamöl zu einer glatten Marinade. Füge die Steakwürfel hinzu und wende sie gut. Lass sie 15 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen. Längeres Marinieren ist nicht nötig: die salzige Sauce kann das Fleisch mit der Zeit zäh statt zart machen.
    3. Tupfe die Steakwürfel unmittelbar vor dem Braten leicht mit Küchenpapier trocken. Eine trockene Oberfläche bräunt viel besser als eine nasse. Der Marinadengeschmack ist bereits im Fleisch, überschüssige Flüssigkeit kannst du daher ruhig entfernen.
    4. Schalte den Raclette-Grill auf die höchste Stufe und lasse die Grillplatte vollständig heiß werden. Das dauert bei den meisten Geräten 5 bis 8 Minuten. Die Platte ist heiß genug, wenn ein Wassertropfen sofort zischend verdampft. Eine kalte oder halbwarme Platte gibt keine Bräunung, sondern dämpft das Fleisch.
    5. Lege die Steakwürfel in einer einzigen Schicht auf die Grillplatte und lass sie 45 bis 60 Sekunden ungestört liegen. Wende sie dann mit einer Zange oder Gabel und gib ihnen weitere 45 bis 60 Sekunden. So bekommst du eine schöne Kruste außen und ein rosa Inneres. Wer lieber medium mag, gibt pro Seite 15 bis 20 Sekunden extra. Lege nicht zu viele Würfel gleichzeitig auf die Platte: sobald es zu voll wird, sinkt die Temperatur und das Fleisch schmort statt zu scharf an.
    6. Lege gleichzeitig eine Handvoll Mungobohnensprossen oder Mini-Zuckerschoten auf den freien Teil der Grillplatte. Sie brauchen 1 bis 2 Minuten bei hoher Hitze. Sie sollen nur warm und leicht gar werden, nicht schlaff oder durchgekocht.
    7. Richte die Steakwürfel zusammen mit dem Gemüse auf dem Teller an. Streue die gerösteten Sesamsamen darüber und garniere mit frischen Frühlingszwiebeln in dünnen Ringen. Sofort servieren, denn Steak wartet auf niemanden.

Die Hitze der Grillplatte ist der entscheidende Faktor in diesem Rezept. Gib dem Raclette-Grill wirklich Zeit, richtig heiß zu werden, bevor das erste Fleischstück darauf kommt, sonst verpasst du die Bräunung, die das Gericht so lecker macht. Stelle die Marinade in einer kleinen Schale auf den Tisch, dann kann jeder seine Würfel vor dem Braten noch einmal darin wälzen. Das macht es gesellig und interaktiv. Das Fleisch kannst du bereits am Morgen in Würfel schneiden und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Nimm es 20 Minuten vor dem Braten heraus, damit es Zimmertemperatur annimmt.

Kein Rinderfilet zur Hand? Hüftsteak funktioniert prima und ist deutlich günstiger. Auch in Würfel geschnittenes Ribeye geht, bringt aber durch den höheren Fettgehalt mehr Rauch auf die Platte. Als Gemüsealternativen zu Mungobohnensprossen und Mini-Zuckerschoten eignen sich dünne Paprikastreifen oder Champignon-Scheiben. Beides passt gut zur süßen Soja-Glasur. Mehr Schärfe gefällig? Gib einen halben Teelöffel sambal oelek oder eine Prise Chiliflocken zur Marinade. Serviere gedämpften Reis oder einen einfachen Gurkensalat dazu für alle, die mehr auf dem Teller möchten.