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Taai-taai

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Taai-taai ist eines der ältesten Sinterklaas-Leckereien. Es sind weiche, zähe Kekse aus Honig und Roggenmehl mit dem typischen Geschmack von Anis. Früher wurden sie in Form eines Verehrers oder einer Verehrerin gefertigt und als Liebesbeweis verschenkt. Heute sticht man genauso leicht einen Sinterklaas, Piet, ein Pferd oder einen Buchstaben aus. Der Teig eignet sich sehr gut zum Backen mit Kindern; mit Mandeln oder Korinthen verzieren macht besonders viel Spaß.

Rezept

Taai-taai

Selbstgebackene Taai-taai mit Honig, Roggenmehl und Anis. Ausgestochen als Sinterklaas, Piet oder Verehrer.

Gang Gebäck
Küche Niederländisch
Portionen ca. 12 Figürchen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 1 Stunde 20 Min.
Ofenzeit 18 Min.
Gesamt 1 Stunde 38 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Stielkasserolle
  • Rührschüssel
  • Teigrolle
  • Ausstechformen
  • Backblech
  • Backmatte
  • Backpinsel

Zutaten

  • 250 g Honig
  • 50 ml Wasser
  • 200 g Roggenmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Anissamen, zerstoßen
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL gemahlene Nelken
  • 0,5 TL Muskatnuss, gemahlen
  • 2 EL Milch zum Bestreichen
  • 25 g halbierte Mandeln oder Korinthen zum Verzieren

Vorbereiten

  1. Honig mit dem Wasser in einer Stielkasserolle erwärmen, bis die Mischung flüssig ist. Lauwarm abkühlen lassen.
  2. Roggenmehl, Weizenmehl, Backpulver und die Gewürze in einer Schüssel mischen. Die Honigmischung dazugeben und zu einem glatten, festen Teig verkneten.
  3. Den Teig in Folie einwickeln und mindestens 1 Stunde ruhen lassen, am besten über Nacht. So wird die Taai-taai richtig zäh.
  4. Den Ofen auf 170 °C vorheizen und ein Backblech mit einer Backmatte auslegen. Den Teig auf 6 mm ausrollen und Figürchen ausstechen.
  5. Die Figuren auf das Backblech legen, mit Milch bestreichen und mit Mandeln oder Korinthen als Augen und Knöpfe verzieren.
  6. Die Taai-taai 15–18 Minuten bei 170 °C backen. Abkühlen lassen und einen Tag in einer Dose aufbewahren; dann werden sie weich und zäh.

Warum heißt es Taai-taai? Der Name stammt von der zähen, biegsamen Struktur des Kekses. Diese entsteht durch den Honig und das Roggenmehl und dadurch, dass der Teig lange ruht. Direkt nach dem Backen sind die Kekse noch recht hart. Bewahrt man sie einen Tag in einer geschlossenen Dose auf, zieht die Feuchtigkeit aus dem Honig in den Keks und sie werden weich und zäh. Leg bei Bedarf eine Apfelscheibe mit in die Dose; das macht sie noch weicher.

Dekorieren und Verschenken: Mach die Taai-taai extra festlich mit weißer Glasur aus Puderzucker und ein paar Tropfen Wasser. Spritze mit einem kleinen Spritzbeutel eine Mitra, einen Bart oder einen Namen darauf. Eine Taai-taai-Figur mit Namen ist eine nette Überraschung oder ein Geschenk für die Schule. In einer gut verschlossenen Dose bleiben sie zwei bis drei Wochen frisch. Magst du keinen Anis? Dann weglassen und stattdessen mehr Spekulatiusgewürz verwenden.