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Flammkuchen mit Lachs und Zwiebel

Flammkuchen stammt aus dem Elsass und ist praktisch der schnellere, leichtere Cousin der Pizza. Der Teig ist hauchdünn, der Boden knuspert beim Hineinbeißen und das Topping hält sich einfach, aber gut. Geräucherter Lachs, dünne Ringe rote Zwiebel und eine Schicht Crème fraîche sorgen für genau die richtige Balance aus frisch, salzig und cremig. Zum Schneiden der Zwiebel in gleichmäßige, dünne Ringe macht gutes Werkzeug aus der Kategorie schälen und schneiden den Unterschied. Dieses Rezept funktioniert ausgezeichnet als Aperitif-Snack, leichte Mittagsmahlzeit oder schnelles Abendessen unter der Woche.

Rezept

Flammkuchen mit Lachs und Zwiebel

Ein dünner, knuspriger Flammkuchen mit geräuchertem Lachs, dünnen Zwiebelringen und Crème fraîche. Perfekt als Servierbrett für den Aperitif oder als leichte Hauptspeise.

Gang Hauptgericht
Küche Elsässisch
Portionen 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Ofenzeit 12 Min.
Gesamt 27 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Ofen
  • Backblech
  • Backpapier
  • Rührschüssel
  • Nudelholz
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Käseschneider oder Mandoline (für dünne Zwiebelscheiben)

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Crème fraîche
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 rote Zwiebel
  • 150 g geräucherter Lachs
  • 1 Handvoll frischer Dill
  • 1 EL Zitronensaft

Wie macht man Flammkuchen mit Lachs und Zwiebel?

    1. Heize den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vor. Lege ein Backblech oder Rost bereits in den Ofen, damit es richtig heiß wird. Eine heiße Unterlage verleiht dem Boden sofort mehr Knusprigkeit.
    2. Mische in einer Schüssel 200 g Mehl mit einer Prise Salz. Gib 100 ml lauwarmes Wasser und 2 EL Sonnenblumenöl dazu. Knete das Ganze 3–4 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig muss nicht gehen, denn Flammkuchen funktioniert ohne Hefe.
    3. Teile den Teig in zwei gleich große Kugeln. Rolle jede Kugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich aus, etwa 2–3 mm dick. Je dünner, desto knuspriger das Ergebnis.
    4. Vermenge 200 g Crème fraîche mit einer Prise Salz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und optional 1 TL geriebener Zitronenschale für extra Frische. Rühre glatt und streiche das Ganze gleichmäßig auf die ausgerollten Teigfladen, etwa 1 cm vom Rand frei lassen.
    5. Schneide 1 rote Zwiebel in möglichst dünne Halbringe. Dünne Scheiben karamellisieren schneller und haben weniger scharfen Biss. Verteile die Zwiebelringe auf der Crème-fraîche-Schicht.
    6. Schiebe den Flammkuchen auf Backpapier vorsichtig auf das heiße Backblech in den Ofen. Backe 10–12 Minuten, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind und der Boden trocken anfühlt.
    7. Nimm den Flammkuchen aus dem Ofen. Lege erst jetzt den geräucherten Lachs (150 g) darauf. Mach das nach dem Backen, damit der Lachs nicht austrocknet und seinen frischen Geschmack behält.
    8. Verteile eine Handvoll frischen Dill und ein paar Tropfen Zitronensaft über den Flammkuchen. Schneide ihn direkt am Tisch in schmale Streifen und serviere sofort, denn die Knusprigkeit ist am besten, wenn er heiß ist.

Der Trick bei einem guten Flammkuchen liegt in zwei Dingen: einem so dünn wie möglichen Teig und einer glühend heißen Unterlage. Erwärme dein Backblech immer mit im Ofen, damit der Boden sofort zu backen beginnt, sobald du ihn hineinlegst. Das sorgt für die gewünschte Knusprigkeit, ohne dass das Topping austrocknet. Schneide die Zwiebel mit einem scharfen Messer oder einem Hobel in hauchdünne Ringe. Dicke Ringe bleiben roh und überlagern den Geschmack. Füge den Lachs immer erst nach dem Backen hinzu, denn Hitze macht geräucherten Lachs gummiartig und nimmt ihm die feine Räuchernote.

Kein Fan von Lachs? Ersetze ihn durch dünne Scheiben geräucherten Forellenfilets oder ein paar Anchovisfilets für eine salzigere Note. Du kannst die Crème fraîche auch durch saure Sahne ersetzen, das wirkt etwas frischer. Für eine vegetarische Variante lässt du den Fisch weg und gibst nach dem Backen dünne Gurkenscheiben und Kapern hinzu. Flammkuchen ist am besten direkt aus dem Ofen. Hast du Teig übrig, wickele ihn in Frischhaltefolie und bewahre ihn höchstens einen Tag im Kühlschrank auf. Gebackene Flammkuchen aufzubewahren ist wenig sinnvoll, da der Boden schnell weich wird.