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Italienische Pizza-Fondue

Pizza-Fondue vereint das Beste aus zwei Welten: die tiefen, würzigen Aromen einer italienischen Pizza, aber als warme, zum Teilen gedachte Sauce auf dem Tisch. Du tauchst Brotstücke, Würstchen oder gegrilltes Gemüse in eine reichhaltige Tomatenbasis mit geschmolzenem Mozzarella und Pecorino. Perfekt für einen Abend mit Freunden oder der Familie und überraschend einfach zuzubereiten. Stell ein gutes Fondue-Set auf den Tisch und lass alle nach Belieben dippen. Gusseisen hält die Sauce schön temperiert, sodass der Käse von Anfang bis Ende cremig bleibt.

Rezept

Italienische Pizza-Fondue

Pizza-Fondue kombiniert eine reichhaltige Tomatensauce voller italienischer Kräuter mit geschmolzenem Käse. Serviere es mit Brot und Toppings für einen geselligen Moment am Tisch, den alle wiederholen wollen.

Gang Aperitif / Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 6 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Gesamt 35 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Fondue-Set mit Brenner
  • Reibe
  • Holzlöffel
  • Küchenpapier
  • Große Servierplatte oder Brett
  • 6 Fonduegabeln

Zutaten

  • 3 EL Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 0,5 TL Chiliflocken
  • 1 TL Salz
  • 200 g Mozzarella (1,5 Kugeln), gut trockengetupft
  • 80 g Pecorino Romano, fein gerieben
  • 1 Baguette, in dicke Scheiben
  • 200 g Salsiccia (italienische, gewürzte Wurst), in 2 cm Stücke, zuvor gebraten
  • 100 g schwarze Oliven, halbiert
  • 1 rote Paprika, in Streifen, gegrillt

Wie macht man Italienische Pizza-Fondue?

    1. Erhitze das Olivenöl in der Fonduepfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd. Gib den fein gehackten Knoblauch dazu und brate ihn 1 Minute sanft an, bis er duftet, aber nicht braun wird. Braun gewordener Knoblauch wird bitter, das wollen wir hier nicht.
    2. Gib die geschälten Tomaten dazu und zerdrücke sie grob mit einem Holzlöffel. Rühre das Tomatenmark, getrockneten Oregano, getrocknetes Basilikum, Chiliflocken und Salz unter. Bringe alles zum Kochen.
    3. Stell die Hitze niedrig und lass die Sauce 20 Minuten bei schwacher Hitze ohne Deckel leicht köcheln. Die Sauce soll einkochen und eindicken, denn eine wässrige Fondue haftet nicht gut an Brot oder Belägen. Gelegentlich umrühren, um Anbrennen zu verhindern.
    4. Schneide inzwischen das Baguette in dicke Scheiben und die gebratene Salsiccia in etwa 2 cm große Stücke. Halbiere die Oliven und arrangiere alle Dippzutaten zusammen mit den gegrillten Paprikastreifen auf einem großen Brett neben der Pfanne.
    5. Reibe den Pecorino fein. Zerzupfe die Mozzarella in kleine Stücke und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Feuchtigkeit in der Sauce führt zum Gerinnen, daher darfst du das Trocken tupfen nicht auslassen.
    6. Nimm die Pfanne vom Herd. Gib Mozzarella und Pecorino dazu und rühre mit ruhigen Kreisbewegungen, bis der gesamte Käse geschmolzen ist und die Sauce glatt und glänzend ist. Schalte die Hitze nicht wieder ein, nachdem der Käse hinzugefügt wurde: zu viel Hitze macht die Sauce körnig. Käse schmilzt am schönsten bei Restwärme zwischen 60 und 70 °C.
    7. Stelle die Fonduepfanne auf den Brenner und regle die Flamme so, dass die Sauce warm bleibt, ohne zu kochen. Eine niedrige Flamme reicht: Gusseisen speichert die Wärme lange und benötigt wenig Energie, um die Sauce auf Temperatur zu halten.
    8. Gib jedem eine Fonduegabel und lass die Gäste dippen. Rühre die Sauce gelegentlich um, damit der Käse gleichmäßig verteilt bleibt. Wird die Sauce doch zu dick? Dann füge einen Schuss warmes Wasser oder Weißwein hinzu und löse sie wieder.

Die Mozzarella gut trocken tupfen klingt wie eine Kleinigkeit, macht aber wirklich den Unterschied. Mozzarella enthält viel Flüssigkeit und diese sorgt dafür, dass die Sauce gerinnt oder wässrig wird. Tupfe die Stücke also immer gut mit Küchenpapier trocken, bevor du sie hinzufügst. Gib den Käse außerdem erst hinzu, nachdem du die Pfanne vom Herd genommen hast: zu hohe Temperatur ist der häufigste Fehler. Käse schmilzt am schönsten bei 60–70 °C, nicht in einer kochenden Sauce. Gusseisen speichert die Wärme lange, sodass die Pfanne genügend Restwärme hat, um alles geschmeidig schmelzen zu lassen, ohne dass du erneut erhitzen musst.

Variationen sind mit diesem Rezept endlos. Ersetze die Salsiccia durch Pepperoni oder Pancetta für einen klassischeren Pizzageschmack. Vegetarisch? Verwende gegrillte Zucchini, getrocknete Tomaten und Artischocken als Dippzutaten. Du kannst auch einen Teil des Pecorino durch Provolone ersetzen, für eine mildere, cremigere Sauce. Wer einen rauchigen Geschmack mag, rührt einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver unter die Tomatensauce. Reste bewahrst du bis zu zwei Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter. Erwärme die Sauce bei niedriger Hitze erneut und füge einen Schuss Wasser hinzu, um die richtige Konsistenz wiederherzustellen.