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Budgetrezept: Cremige Pasta mit Paprika und Tomate

Diese Pasta ist der Beweis, dass man für wenig Geld einen richtig leckeren Teller servieren kann. Zarte Paprika, reife Tomaten und ein Schuss Schlagsahne bilden zusammen eine Sauce, die gut durchzieht, ohne dass du eine Stunde am Herd stehen musst. Ideal unter der Woche, aber auch prima zum Teilen an einem faulen Sonntag. Serviere sie in großzügigen Pastateller, damit die Sauce nicht über den Rand läuft und du richtig gut portionieren kannst.

Rezept

Budgetrezept: Cremige Pasta mit Paprika und Tomate

Cremige Pasta mit gerösteter Paprika und Tomate: schnell, günstig und überraschend geschmackvoll. Perfekt für einen Abend unter der Woche.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch inspiriert
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 Min
Gesamt 30 Min

Benötigte Geräte & Materialien

  • Großer Kochtopf
  • Große Bratpfanne
  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Reibe
  • Holzlöffel
  • Sieb

Zutaten

  • 350 g Penne oder Rigatoni
  • 2 rote Paprika
  • 250 g Cherrytomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 150 ml Schlagsahne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 1 Handvoll frischer Basilikumblätter
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Wie macht man cremige Pasta mit Paprika und Tomate?

    1. Bringe einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen. Verwende wirklich genug Salz, denn das ist der einzige Moment, in dem du die Pasta von innen heraus würzt.
    2. Schneide die Paprika in dünne Streifen von etwa einem halben Zentimeter Breite. Halbiere die Cherrytomaten. Schäle den Knoblauch und hacke ihn fein. Gleichmäßige Stücke sorgen dafür, dass alles gleichzeitig gar wird.
    3. Erhitze das Olivenöl in einer großen Bratpfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Paprikastreifen hinzu und brate sie 7 bis 8 Minuten, gelegentlich umrührend, bis sie weich sind und an den Rändern leicht goldbraun werden. Diese leichte Karamellisierung verleiht der Sauce ihre Süße.
    4. Füge den Knoblauch und die Cherrytomaten hinzu und brate alles weitere 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze. Drücke die Tomaten leicht mit einem Holzlöffel an, damit sie ihre Flüssigkeit freigeben. Diese Flüssigkeit bildet die Grundlage der Sauce.
    5. Koche inzwischen die Pasta nach Packungsanweisung, aber eine Minute kürzer als angegeben. Sie gart anschließend noch in der Sauce nach. Schöpfe kurz vor dem Abgießen eine große Suppenkelle Pastawasser ab und bewahre es auf.
    6. Stelle die Hitze unter der Pfanne niedrig und gib die Schlagsahne zur Paprika‑Tomatensauce. Gut umrühren und die Sauce 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver abschmecken.
    7. Gib die abgetropfte Pasta direkt zur Sauce in die Pfanne. Gut durchmischen und bei Bedarf einen Schluck des aufbewahrten Pastawassers hinzufügen, wenn die Sauce zu trocken wirkt. Die Stärke im Pastawasser hilft, die Sauce an der Pasta zu binden.
    8. Verteile die Pasta auf tiefen Tellern und reibe frischen Parmesan darüber. Mit ein paar Blättern frischem Basilikum garnieren und sofort servieren.

Das Pastawasser ist kein Nebenschauplatz. Dieses Wasser enthält viel gelöste Stärke und sorgt dafür, dass sich die Sahne an die Pasta bindet, statt am Tellerboden zu versinken. Wirf es also erst weg, wenn die Pasta bereits in der Sauce ist und du sicher genug hast. Gib der Paprika in der Pfanne wirklich Zeit. Sieben Minuten klingt lang, aber Paprika, die zu früh vom Herd genommen wird, ergibt eine wässrige, geschmacklich flache Sauce. Geduld zahlt sich hier sofort aus.

Willst du variieren? Gib eine Handvoll Spinat ganz am Ende hinzu oder rühre einen Esslöffel Tomatenmark in die Sauce für ein intensiveres Tomatenaroma. Du kannst die Schlagsahne auch durch Kokoscreme für eine milchfreie Variante ersetzen. Reste bewahrst du maximal zwei Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen, denn die Pasta saugt beim Abkühlen die Sauce weiter auf. Einfrieren funktioniert wegen der Sahne weniger gut – beim Aufwärmen trennt sich die Sauce.