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Soba-Nudeln mit Rotkohl und Tofu

Soba‑Nudeln werden aus Buchweizenmehl hergestellt und haben einen nussigen Geschmack, der perfekt zu Rotkohl und knusprigem Tofu passt. Dieses Gericht ist eine komplette Mahlzeit in einer Schüssel: Eiweiß, Kohlenhydrate und viel Gemüse. Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung. Schneide den Rotkohl so dünn wie möglich für die beste Textur. Verwende dafür ein scharfes Kochmesser, damit jeder Streifen gleichmäßig gart und der Kohl seine schöne violette Farbe behält. Dieses Rezept eignet sich für einen Abend unter der Woche, ist aber auch eindrucksvoll genug, um es mit Freunden zu teilen.

Rezept

Soba-Nudeln mit Rotkohl und Tofu

Eine farbenfrohe asiatische Nudelschüssel mit geröstetem Tofu, hauchdünn geschnittenem Rotkohl und einem Sesam-Soja-Dressing. Schnell zubereitet und voller Geschmack.

Gang Hauptgericht
Küche Asiatisch
Portionen 2 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 15 Min.
Gesamt 35 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Große Bratpfanne oder Wok
  • Kochtopf
  • Sieb
  • Rührschüssel
  • Reibe
  • Tiefe Teller oder Schalen

Zutaten

  • 200 g Soba-Nudeln
  • 300 g fester Tofu (natur)
  • 300 g Rotkohl
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 g frischer Ingwer
  • 3 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Esslöffel Reisessig
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Teelöffel Honig
  • 0,5 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Esslöffel gerösteter Sesam
  • 1 Prise Salz
  • 10 g frischer Koriander

Wie du Soba-Nudeln mit Rotkohl und Tofu zubereitest?

    1. Tupfe den Tofu mit Küchenpapier trocken und schneide ihn in Würfel von etwa 2 cm. Je trockener der Tofu, desto knuspriger wird das Endergebnis in der Pfanne. Vermische die Würfel mit 1 Esslöffel Sojasauce und 1 Teelöffel Sesamöl und lasse sie 10 Minuten ziehen.
    2. Schneide währenddessen den Rotkohl in hauchdünne Streifen. Halbiere den Kohl, lege die flache Seite aufs Schneidebrett und schneide mit einem scharfen Messer dünne Streifen von circa 2 mm. Gib den Kohl in eine Schüssel und knete eine Prise Salz darunter. Das bricht die Zellwände auf und macht den Kohl zarter, ohne ihn zu kochen.
    3. Schneide die Frühlingszwiebeln in feine Ringe und reibe den Ingwer fein. Hacke den Knoblauch klein. Stelle diese drei Zutaten neben den Herd bereit, denn die Sauce geht schnell.
    4. Bringe einen großen Topf Wasser zum Kochen und koche die Soba‑Nudeln nach Packungsanweisung, meist 4 bis 5 Minuten. Gieße sie ab und spüle sie sofort mit kaltem Wasser. Das stoppt den Garprozess und verhindert, dass die Nudeln klebrig werden.
    5. Erhitze eine Bratpfanne bei mittlerer Hitze mit 1 Esslöffel Sonnenblumenöl. Brate die Tofuwürfel in zwei Portionen, damit sie nicht zu dicht nebeneinander liegen. Brate sie 3 bis 4 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nimm sie aus der Pfanne und lege sie beiseite.
    6. Reduziere die Hitze und dünste Knoblauch und Ingwer etwa 1 Minute in derselben Pfanne an. Gib dann den Rotkohl dazu und brate ihn 3 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren. Der Kohl darf noch etwas Biss haben.
    7. Bereite das Dressing in einer kleinen Schale zu: Vermische 3 Esslöffel Sojasauce, 1 Esslöffel Reisessig, 1 Esslöffel Sesamöl, 1 Teelöffel Honig und eine Prise Chiliflocken. Abschmecken und nach Belieben anpassen.
    8. Gib die gekochten Nudeln in die Pfanne zum Rotkohl und gieße das Dressing darüber. Vermische alles gut und erwärme es noch 1 Minute bei niedriger Hitze, damit die Nudeln die Sauce aufnehmen.
    9. Verteile die Nudelschale auf tiefen Tellern oder Schalen. Lege den knusprigen Tofu darauf und garniere mit Frühlingszwiebeln, geröstetem Sesam und frischem Koriander. Sofort servieren.

Die Textur dieses Gerichts steht und fällt damit, wie dünn du den Rotkohl schneidest. Ein scharfes Messer macht hier wirklich den Unterschied: Mit einer scharfen Klinge schneidest du gleichmäßige, dünne Streifen, ohne zu drücken oder zu reißen. So bleibt der Kohl knackig statt matschig. Arbeite immer mit einem stabilen Schneidebrett, damit du jede Bewegung kontrollieren kannst. Spüle die Soba-Nudeln nach dem Kochen immer gründlich mit kaltem Wasser ab. Buchweizennudeln haben Stärke an der Oberfläche und kleben schnell zusammen, wenn du das überspringst. Kaltes Abspülen hält die Nudeln locker und bereit, das Dressing gut aufzunehmen.

Möchtest du variieren? Ersetze den Tofu durch gebratenen Tempeh oder gekochte Edamame für eine andere Eiweißquelle. Du kannst den Rotkohl auch teilweise durch Pak Choi oder Spinat ersetzen, wenn du es milder möchtest. Für eine sämigere Sauce gib einen Esslöffel Erdnussbutter zum Dressing: das verleiht eine cremige, satéähnliche Note, die sehr gut zu Soba passt. Reste bewahrst du maximal zwei Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter. Erwärme sie kurz in einer Pfanne mit einem Schuss Wasser, damit die Nudeln nicht austrocknen. Magst du das Gericht lieber kalt? Dann schmeckt es auch hervorragend als Salat bei Zimmertemperatur.