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Lasagne-Suppe-Rezept

Lasagne-Suppe gibt dir alles, was du an Lasagne liebst: die Tomatensauce, das Hackfleisch, die cremige Ricotta und den schmelzenden Käse. Du musst aber keine Schichten bauen oder eine Stunde warten. Alles vereint sich in einem Schmortopf, und dank des dicken Bodens und der gleichmäßigen Wärmespeicherung köchelt die Sauce in kurzer Zeit zu etwas Tiefem und Aromatischem. Dieses Rezept ist ehrlich, schnell und macht alle am Tisch glücklich.

Rezept

Lasagne-Suppe

Lasagne-Suppe vereint die reichhaltigen, herzhaften Aromen einer klassischen Lasagne mit dem Komfort einer Suppe. Perfekt für einen Wochentagabend oder ein gemütliches Sonntagsessen.

Gang Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 4 Personen

Vorbereitungszeit

Vorbereitungszeit 10 Min.
Ofenzeit 3 uur 30 min
Gesamt 35 Min.

Benötigte Geräte & Materialien

  • Schmortopf mit Deckel
  • Holzlöffel
  • Suppenkelle
  • Schneidebrett
  • Messer
  • tiefe Schüsseln

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g geschälte Tomaten (Dose)
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 150 g Lasagneblätter (trocken, ohne Vorkochen)
  • 2 TL getrocknete italienische Kräuter
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL schwarzer Pfeffer
  • 200 g Ricotta
  • 125 g geriebener Mozzarella
  • eine Handvoll frische Basilikumblätter

Wie macht man Lasagne-Suppe?

    1. Erhitze 2 EL Olivenöl im Schmortopf bei mittlerer Hitze (etwa 160 °C, wenn du eine Induktionsplatte mit entsprechender Stufe verwendest, oder auf einer ruhig brennenden Gasflamme). Gib die Zwiebel dazu und schwitze sie 3 Minuten weich an. Dann den Knoblauch hinzufügen und weitere 1 Minute mitbraten. Die Zwiebel darf leicht Farbe annehmen; das gibt der Suppe zusätzliche Tiefe.
    2. Gib das Rinderhackfleisch hinzu und brate es krümelig bei mittlerer Hitze. Rühre regelmäßig, damit keine großen Klumpen entstehen. Das dauert etwa 5 Minuten. Mit Salz, Pfeffer und den getrockneten italienischen Kräutern würzen.
    3. Rühre das Tomatenmark unter das Hack und brate es 2 Minuten bei mittlerer Hitze mit. Durch kurzes Anbraten verliert das Mark seine rohe, saure Note und der Geschmack wird runder und voller.
    4. Gib die geschälten Tomaten dazu und zerdrücke sie grob mit einem Holzlöffel. Gieße die Rinderbrühe dazu und bringe alles bei starker Hitze zum Kochen. Sobald die Suppe kocht, reduziere die Hitze auf niedrig.
    5. Breche die Lasagneblätter in grobe Stücke von etwa 4 × 4 cm und gib sie in die Suppe. Gut umrühren, damit sie nicht aneinander kleben. Trockene Lasagneblätter ohne Vorkochen funktionieren hier am besten: sie enthalten mehr Stärke, die die Suppe leicht bindet.
    6. Lasse die Suppe bei niedriger Hitze mit halb aufgelegtem Deckel 12–15 Minuten köcheln. Rühre alle paar Minuten um, damit die Pasta gleichmäßig gart und nicht am Boden klebt. Die Pasta ist gar, wenn sie weich, aber noch leicht bissfest ist.
    7. Probiere die Suppe und schmecke sie bei Bedarf mit zusätzlichem Salz, Pfeffer oder einer Prise Zucker ab, falls die Tomaten zu sauer sind.
    8. Verteile die Suppe in tiefen Schalen. Setze pro Schale einen großen Esslöffel Ricotta in die Mitte, bestreue mit geriebenem Mozzarella und gib ein paar frische Basilikumblätter dazu. Sofort servieren, denn die Pasta gart in der heißen Suppe weiter.

Die Pasta gart weiter, solange sie in der heißen Suppe liegt, auch nachdem das Feuer aus ist. Servierst du die Suppe nicht sofort, bewahre etwas zusätzliche Brühe zum Nachgießen auf, falls die Suppe zu dick wird. Trockene Lasagneblätter ohne Vorkochen sind hier am besten: sie enthalten mehr Stärke, die die Suppe leicht bindet und die Textur cremiger macht. Lass den Ricotta vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen. Dann schmilzt er schöner in der heißen Suppe und jede Portion bekommt diese cremige Schicht, die dieses Gericht so besonders macht.

Du kannst das Rinderhackfleisch leicht durch gemischtes Hack (halb Rind, halb Schwein) oder Putenhack ersetzen für eine leichtere Variante. Vegetarisch funktioniert ebenfalls gut: Ersetze das Hack durch grüne Linsen und verwende Gemüsebrühe. Reste hältst du maximal 2 Tage im Kühlschrank. Erwärme sie dann mit einem zusätzlichen Schuss Brühe, denn die Pasta nimmt beim Lagern Flüssigkeit auf. Einfrieren ist möglich, aber am besten ohne die Pasta. Füge beim Aufwärmen frisch gekochte Pasta hinzu, so erhältst du die richtige Bissfestigkeit und die Suppe wird nicht matschig.